Der Verein ist Interessengemeinschaft, Netzwerk und geschützter Begegnungsraum von und für Menschen, die in psychotherapeutischer Behandlung waren bzw. sind. Psychotherapie als Lebensweg heißt, die eigenen leibseelischen Veränderungen einer Therapie als Wegweiser zu nutzen, um sein eigenes Leben selbstbewusst, verantwortungsvoll und gesünder zu leben – in lebendiger Beziehung zum anderen und zur Gesellschaft. Psychotherapie als Lebensweg bedeutet: Therapeutische Einsichten sind kein für immer erworbenes Gut, Lebendigkeit, Authentizität und gesünderes Leben bedürfen immer wieder der Einübung und Ermutigung sowie auch Entlastung von krankmachenden Einflüssen.
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Sponsoring
SPONSOREN, SPENDER, PARTNER und UNTERSTÜTZER
„Starke Gemeinschaften bringen Zusammenhalt“
Unter Sponsoring wird ein Vorgang verstanden, bei welchem Einzelpersonen, Gruppen oder Veranstaltungen durch kommerziell orientierte Gruppierungen gefördert werden. Die Förderung / das Sponsoring kann bestehen aus:
- Sachmitteln
- Kostenlose Dienstleistungen
- Finanzieller Unterstützung
- Eine Kombination verschiedener Mittel (Sponsormix)
WARUM SPONSERN?
Sind auch Sie an guter Beziehungskultur interessiert?
Möchten Sie Ihre soziale Verantwortung demonstrieren oder/und Ihre Bekanntheit steigern sowie Ihr Image verbessern?
Wollen Sie für Ihr Engagement – auch für Ihre Mitarbeiter – in der Öffentlichkeit gesehen werden?
Beziehungskultur braucht Engagement
Jede Spende verdient Dank und Anerkennung, ganz gleich, wie hoch.
Hinweise zur steuerlichen Behandlung Ihrer Spenden und Zustiftungen
Die Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur ist als gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts durch das Finanzamt Halle (Saale) anerkannt und zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen berechtigt.
Ihre Zuwendungen sind damit steuerlich absetzbar.
Spenden bis zu 200,00 € können Sie mittels Einzahlungsbeleg oder Kontoauszug der Bank steuerlich geltend machen. Erst ab einer Spendenhöhe von 200,01 Euro ist die Vorlage einer amtlichen Zuwendungsbestätigung erforderlich. Den Zahlungsnachweis muss man jedoch immer erbringen, auch zur Spendenbescheinigung bzw. Zuwendungsbestätigung.
Bitte beachten Sie: Die Zuwendungsbescheinigungen (Spendenquittungen) für
Spenden des laufenden Jahres werden gesammelt nach dem 31.12. erstellt und
am Anfang des Folgejahres versendet, sofern uns die Anschrift vorliegt.
Ihre steuerlichen Vorteile
Bei einer Spende handelt es sich um eine freiwillige, unentgeltliche Zuwendung an eine gemeinnützige Körperschaft wie einer Stiftung, die diese Zuwendung zeitnah für ihre satzungsmäßigen Zwecke auszugeben hat. Gem. § 10b Abs. 1 EStG können Spenden zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung an eine gemeinnützige Stiftung insgesamt bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte des Zuwendungsgebers als Sonderausgaben abgezogen werden. Abziehbare Zuwendungen, die den oben genannten Höchstbetrag überschreiten oder im Jahr der Zuwendung nicht berücksichtigt werden können, können im Rahmen der Höchstbeträge in den folgenden Jahren als Sonderausgaben abgezogen werden.
Quelle: www.stiftungen.org / Bundesverband Deutscher Stiftungen…
Zustiftung
Anwendungsschreiben zu 10b EStG (18.12.2008) (pdf; 108 kB)
Büroleiterin der Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur
Catrin Henseleit
- Bürokauffrau

- Kommunikation / Informationsverarbeitung
- Leiterin Geschäftsstelle des
Mitteldeutschen Institutes für Psychoanalyse
Halle e. V. - Medizinische Fachschule, Erzieherin
- info@hans-joachim-maaz-stiftung.de
Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns per E-Mail auf: info@hans-joachim-maaz-stiftung.de. E-Mails erreichen die Büroleitung täglich und werden schnellstmöglich bearbeitet.
Der Weg, den wir als hilfreich erfahren haben
Sich die eigene Lebensgeschichte anzueignen, ist die wichtigste Voraussetzung für realistische Beziehungsfähigkeit.
„Aneignung der Lebensgeschichte“ heißt für uns, dass Menschen durch Beratungs-, Therapie- und Supervisionsprozesse und Selbsthilfeerfahrungen ermutigt werden, sich an ihre Entwicklungsbedingungen zu erinnern – mit dem Kopf, um zu verstehen, und mit dem Herzen, um zu fühlen. Dabei sollten die eigenen Möglichkeiten und Begrenzungen, aber auch die Ressourcen und Defizite, erkannt und in ihrer sozialen Bedeutung verstanden werden.
Häufig werden die Lebendigkeit und Individualität des Kindes durch die Erwartungen der Eltern und Erzieher und durch die Normen der Gesellschaft unreflektiert behindert. Kinder werden durch Erziehung manipuliert und ihrer Einmaligkeit entfremdet.
Das Stiftungsinteresse ist, Menschen in unterschiedlichsten sozialen Beziehungen zu ermutigen, sich ihrer Geschichte zu erinnern, ihren individuellen Lebensweg zu verstehen, den angemessenen Ausdruck für ihre Gefühle zu erlernen und damit befriedigendere soziale Beziehungen gestalten zu können. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, seine Einmaligkeit in Würde zu erleben, gut verstehen zu können, wer er ist und wer nicht, sowie Halt und Unterstützung in sozialen Beziehungen erfahren und gestalten zu können.
Unser Menschenbild
Ein Mensch wird geboren und ist in seiner Existenz gerade zu Beginn des Lebens auf liebevolle Beziehungen angewiesen.
Die Bindungs- und Gehirnforschung zeigt, dass die Qualität der emotionalen Zuwendung in den ersten Lebensjahren über die Entwicklung der Persönlichkeit entscheidet. Je mehr gute, seinen Grundbedürfnissen entsprechende Beziehungen der Mensch als Kind von Mutter, Vater und anderen engen Bezugspersonen erfahren hat, desto besser vermag er als Erwachsener in guten zwischenmenschlichen Verhältnissen zu leben. Was zu wenig, irritierend, falsch oder gar nicht in frühen Beziehungen stattfand, wird häufig und leidvoll in erwachsener Beziehung unbewusst wiederholt und in sozialen Konflikten ausgetragen.
Meistens sind es dann zu hohe, von großer Sehnsucht getragene Erwartungen an andere, die nicht in Erfüllung gehen (können), und die früh erlebten Enttäuschungen und Kränkungen werden damit reinszeniert. Viele Menschen haben kein Maß für ihre realen Beziehungsmöglichkeiten: sie wollen zu viel oder scheuen liebevolle Bindungen, weil sie ihre lebensgeschichtlichen Prägungen nicht kennen.
Gute Beziehungen ermöglichen ein besseres Leben
- Beziehungen sind die menschlichsten regenerativen Ressourcen
- Beziehungen sind die Quelle des menschlichen Lebens
- Beziehungen sind die soziale Basis unseres Lebens
- Beziehungen bauen Brücken bei aller Verschiedenheit
- Beziehungen bedürfen der Pflege
- Beziehungen brauchen Regeln und Rituale
Gute Beziehungen:
- … geben Schutz und Halt
- … fördern Kreativität
- … ermutigen, regen an, unterstützen, trösten
- … ermöglichen Zugehörigkeit
- … machen glücklich
- … vermehren die sexuelle Lust
- … entfalten die Liebe
Schlechte Beziehungen verunsichern und labilisieren, grenzen aus und machen einsam, schüren Konflikte mit Hass und Gewalt.
Verantwortungsübernahme für gute Beziehungen:
- Ich weiß, wer ich bin und was ich will und vermag.
- In Beziehungen muss ich investieren.
- Bei allen Konflikten bin ich ein Teil des Problems.
- Ich sage, wie es mir geht, was ich will und was ich brauche.
- Ich höre zu.
- Ich bin bemüht, die Sicht des anderen zu verstehen.
- Ich akzeptiere Verschiedenheit.
- Ich suche nach Kompromissen.