Fallsupervision in Kindertagesstätten

2015 hatte die „Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur“ ihr erstes Förderprojekt „Fallsupervision in Kindertagesstätten“ in insgesamt 6 Kitas in Halle, Leipzig, Dresden und Jena auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt der Supervisionen steht die Beziehungsarbeit mit den Kindern.

Diese Arbeit trägt erste Früchte. Die beteiligten Erzieherinnen empfinden durch die Fallsupervision eine besondere Wertschätzung ihrer alltäglichen Berufswirklichkeit:

„Durch die Fallsupervision konnte ich mein Herz für das Kind öffnen.“

„Ich war sehr berührt als ich mitbekam, dass ich ganz viel unternehme, um meine eigene Hilflosigkeit nicht zu spüren.“

„Alleine kommt man nicht auf so kreative Lösungen.“

Für eine gute Betreuungsarbeit ist es sehr wichtig, regelmäßig über die Beziehungsprozesse zu reflektieren Wenn das gelingt, wachsen die Chancen, die zu betreuenden Kinder besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse angemessen zu reagieren.

Beziehungskultur in Familien

Gegenwärtig bereitet die „Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur“ das Projekt „Beziehungskultur in Familien“ vor. Durchgeführt werden soll es von entsprechend geschulten Psychologen und Beratern als Gruppenangebot für junge bzw. werdende Eltern.

Neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Entwicklungspsychologie erhalten werdende Eltern die Möglichkeit, sich in bewusster Vorbereitung auf ihre Elternschaft über ihre Erwartungen und Befürchtungen, Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen. Ein ähnliches Angebot wird sich an junge Eltern mit ihren ersten Erfahrungen in den neuen Rollen richten.

Die eigenen Erfahrungen mit Mütterlichkeit und Väterlichkeit können erinnert und in ihren Wirkungen auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung verstanden und gefühlsmäßig verarbeitet werden. Es ist wichtig, die unbewussten Motive für eine Elternschaft zu verstehen und die eigenen väterlichen und mütterlichen Fähigkeiten zu erkunden. Junge Väter und Mütter können verstehen und lernen, wie sie gut mit ihren Kindern umgehen, so dass Beziehungsstörungen vermieden bzw. immer wieder abgemildert werden können.

„PEGIDA – Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und »Wende«-Enttäuschung?“ mit Artikel von Dr. Hans-Joachim Maaz

Nach etwa anderthalbjähriger Präsenz von PEGIDA und einer Vielzahl von Einzelpublikationen gibt ein Sammelband als Beitrag zu einer Public Sociology erstmals einen umfassenden und pointierten Überblick über die Vielzahl der aktuellen Untersuchungen und Deutungen.

Auch von Herrn Dr. Hans-Joachim Maaz ist ein Artikel mit dem Titel „Zur Psychodynamik von Protest und Gegenprotest“ im „PEGIDA“-Band zu finden.

Den Flyer sowie alle Informationen zum Buch finden Sie unter folgendem Link:
http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3658-1

Dr. Hans-Joachim Maaz auf der 3. Bürgerversammlung in Dresden

Dr. Hans-Joachim Maaz – Psychiater, Psychoanalytiker und Autor aus Halle – spricht auf der dritten Bürgerversammlung in der Kreuzkirche in Dresden am 3. März 2016 über Macht, aufgestaute innere Angst in unserer modernen Gesellschaft und die Problematik, wie und warum Menschen in extremistische Situationen geraten und wie aus psychologischer Sicht damit umgegangen werden sollte. Ziel ist, zukünftig Konflikte und die daraus entstehenden Eigenschaften wie Wut , Angst, Hass und einem Gegeneinander statt Miteinander zu überwinden.

Die Aufnahme der vollständigen Veranstaltung

Die Aufnahme dauert ca. zwei Stunden. Es lohnt sich.

Psychoanalytiker zur Flüchtlingsdebatte: „Wir haben ein Narzissmusproblem“

Angela Merkels Flüchtlingspolitik stürzt dieses Land in eine tiefe Krise, glaubt der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz. In einem Gastbeitrag fordert er mehr Realismus und Ehrlichkeit in der Flüchtlingsdebatte. Den Deutschen diagnostiziert er eine „narzisstische Normopathie“.

26. Januar 2016 cicero.de
http://www.cicero.de/berliner-republik/stimmungsumschwung-fluechtlingsfrage-mutti-unter-druck/60396

Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz: „Angela Merkel handelt vollkommen irrational“

The Huffington Post veröffentlicht am 24.1.2016 ein Interview mit Hans-Joachim Maaz

Der Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt mit jedem Tag zu. Eine Mehrheit der Bürger glaubt nicht mehr an ihren Kurs in der Flüchtlingskrise. Immer mehr Mitglieder ihrer eigenen Partei begehren gegen sie auf. In Europa ist sie zunehmend isoliert.
Die Frage stellt sich: Warum hält die Kanzlerin scheinbar unbeirrt an ihrem Kurs fest? …

Lesen Sie hier das Interview:
http://www.huffingtonpost.de/2016/01/24/psychoanalytiker-hans-joachim-maaz-angela-merkel-_n_9064278.html

Fallsupervision für Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen – 1. Stiftungsprojekt

Die Hans-Joachim Maaz – Stiftung Beziehungskultur bietet beim ersten Stiftungsprojekt „Fallsupervision für Erzieherinnen“ Beratungsmöglichkeiten in Form von Fallsupervision für Erzieherinnen in fünf Kindertageseinrichtungen in Dresden, Leipzig, Halle an.

Zum Projekt „Supervision in Kindertageseinrichtungen“

Die frühkindliche Entwicklung hängt in starkem Maße von der Qualität der Beziehungen ab, die dem Säugling und Kleinkind angeboten werden. Sichere, verlässliche Bindungen, emotional ausgeglichene erwachsene Bezugspersonen, liebevolles und angemessenes Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes und die aktive Verantwortungsübernahme für dessen Entwicklung sind wesentliche Bestandteile guter Beziehungen zum Kind. …

Ziele

Adressaten dieser professionellen Intervention sind Erzieher/-innen. Das umfassende Ziel ist die möglichst freie emotionale Entwicklung des Kindes durch die Psychohygiene der Erzieher/-innen. Kinder sollten von den professionellen Bezugspersonen mit ihren Bindungsbedürfnissen wahrgenommen, darin angenommen und gespiegelt werden. …

Projektstart

August/September 2015